Werkstattberichte Digitale Provenienzforschung

Die Provenienzforschung wird immer digitaler: Ob es um die Erschließung von Quellmaterial und dessen Anreicherung mit Metadaten, das Nutzen der bereits zahlreich existierenden Datenbanken zur Recherche oder die statistische und visuelle Auswertung von Forschungsdaten geht. In jedem Schritt der Forschung werden Datenkompetenzen, also die Fähigkeit digitale Daten zu sammeln, zu verwalten und zu analysieren immer relevanter. Vor diesem Hintergrund geben Forschende in den „Werkstattberichten Digitale Provenienzforschung“ Einblicke in digitale Methoden, Werkzeuge, Praktiken und Ressourcen.

Die Werkstattberichte finden innerhalb eines Semesters an einem Mittwoch von 13:00 bis 14:00 Uhr online statt.
Eine Anmeldung ist nicht nötig!
Link: https://sammlungen.io/join 

 

Sommersemester 2026

Mittwoch, 8. April 2026, 13-14 Uhr, online
Maria Effinger (Heidelberg):
Der Heidelberg Accession Index (HAI): Digitale Erschließung historischer Zugangsbücher und Inventare

Mittwoch, 29. April 2026, 13-14 Uhr, online
Friederike Schwalbe (Jena):
ThULB Provenance – Einblicke in das Jenaer Forschungsprojekt der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek

Mittwoch, 6. Mai 2026, 13-14 Uhr, online
Lisa Quade (Berlin):
Lösungsansätze zur Darstellung von Provenienzketten im Online-Portal Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten

Mittwoch, 10. Juni 2026, 13-14 Uhr, online
Roman Kuhn (Berlin):
Von MARC 361 zur Datenanalyse: Digitale Exploration bibliothekarischer Provenienzen im k10plus-Verbundkatalog

 

Wintersemester 2025/2026

Angela Berthold, Gabriele Zöllner (Berlin):
Wo finde ich was? Ressourcen, Services und Tools für die Provenienzforschung

Katja Kaiser (Berlin):
Identifizieren und Markieren von kolonialen Museumsbeständen. Ein Entscheidungsbaum für naturkundliche Museen

Stella Baßenhoff, Tobias Gurok, Dominic Strieder (Potsdam):
Archivdaten für die Provenienzforschung – im Spannungsfeld von qualitativer Forschung und fuzzy data

Elisa Ludwig (Ulm):
Excel als Werkzeug der Provenienzforschung? Methodische Überlegungen zur Datenmodellierung frühneuzeitlicher Bestände in Universitätssammlungen 

 

Sommersemester 2025

Tim Goldmann (Erlangen-Nürnberg): 
Die Erlanger „Fetensammlung“ im Netz. Darstellung von Provenienzangaben mit WissKI

Anna Mattern (Dresden): 
Vom Archiv zu nodegoat. Die Rekonstruktion der mechanisch-technologischen Sammlungen der TU Dresden und der ETH Zürich

Yann LeGall (Berlin):
"Significant event: Looting": Wikidata-Modelle zu kolonialer Plünderung und afrikanischem Kulturerbe

Katharina Wittemann und Tabea Schmid (Pforzheim): 
Inventarkarten zur Erschließung der Lehrmittelsammlung der Kunstgewerbeschule Pforzheim. Ein Pilotprojekt mit Scans, Python und museum-digital