In Modul 3 des SODa Basiskurses werden die Grundlagen der digitalen Sammlungserschließung vermittelt. Das Modul gibt einen Überblick über aktuelle Standards und wie Sammlungsdaten nach FAIR-Prinzipien aufbereitet und bereitgestellt werden sollten.
Als Open Educational Resource (OERs) umfasst das Basiskurs-Modul sowohl einen Selbstlernkurs in LiaScript als auch Materialien für die Durchführung eines Workshops in Präsenz sowie eines Online-Workshops.
Zum Selbstlernkurs: Basiskurs Modul 3
Zu den Workshop-Materialien: Basiskurs Modul 3
Inhaltliche Schwerpunkte dieses Moduls sind:
- Grundlagen der digitalen Sammlungserschließung
- Datenmodellierung
- Metadaten
- Metadatenstandards
- Datenqualität
- Kontrollierte Vokabulare
- Datenaustausch und Linked Open Data
Die digitale Sammlungserschließung ist Voraussetzung für eine Vielzahl kustodialer und kuratorischer Aufgaben, unter anderem für Bestandsschutz, konservatorische und restauratorische Prozesse, für eine fachlich fundierte Vermittlung, für die Teilnahme an Fach- und Kulturportalen. Nicht zuletzt ist sie grundlegend für jegliche Forschung an und mit Sammlungen und Objekten. Entscheidend dabei ist die Art und Weise, wie wir digitalisieren, dokumentieren und erschließen: dies bestimmt wesentlich über die Möglichkeiten der Nutzung von Daten und Digitalisaten.
Für eine bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige, wissenschaftlich nutzbare und nachhaltige Sammlungserschließung ist dabei unter anderem die Orientierung an erprobten Referenzmodellen sowie die Umsetzung allgemeiner, einheitlicher Standards struktureller, technischer und inhaltlicher Natur essentiell.
Im Zentrum der Diskussion stehen seit geraumer Zeit die so genannten FAIR-Prinzipien: Leitlinien, deren Umsetzung die Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der Daten spürbar verbessern. Ein FAIRes und generell an Qualität und Standards orientiertes Erschließen sowie Datenmanagement werden heute auch verstärkt von Drittmittelgebern und wissenschaftspolitischen Gremien gefordert.