SODa Basiskurs zu Erschließung und Forschungsdatenmanagement in Universitätssammlungen. Modul 5: Publizieren und Archivieren

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Das Publizieren von Sammlungsdaten fördert Transparenz, wissenschaftlichen Austausch sowie gesellschaftliche Teilhabe. Entscheidend für die wissenschaftliche Vernetzung und die Nachnutzung ist dabei die Verwendung von technischen und fachlichen Standards sowie die Nutzung von kontrollierten Vokabularen.

Zugleich stellt die Langzeitarchivierung sicher, dass diese wertvollen Informationen für zukünftige Generationen erhalten bleiben – unabhängig von Systemwechseln, technologischen Entwicklungen oder institutionellen Veränderungen. Auch für diesen Teil des Datenlebenszyklus ist die Anwendung von Standards erforderlich um die Datenintegrität und die Zugänglichkeit langfristig zu erhalten.

Ein durchdachter Umgang mit Publikations- und Archivierungsprozessen ist für Sammlungsdaten essenziell. Beide Bereiche sollten daher frühzeitig im Datenmanagementplan bedacht und strategisch in Arbeitsprozessen verankert werden.

Teilnehmende lernen in diesem Modul, was sie bei der Planung und Erschließung für die Veröffentlichung und die Archivierung ihrer Sammlungsdaten beachten müssen und wie sie ihre Daten FAIR bereitstellen. Zudem lernen sie aktuelle Publikationsmöglichkeiten und gängige Archivierungsprozesse kennen.

Thematische Schwerpunkte des Moduls sind:

  • Planung und Implementierung relevanter Standards für das Publizieren & Archivieren im Datenlebenszyklus
  • Publizieren von Sammlungsdaten
    • Nutzen und Mehrwert des Publizierens
    • Überblick über Möglichkeiten der Sammlungspublikation
    • Nutzerzentrierte Anforderungen an die Bereitstellung von Sammlungsdaten
  • Archivieren
    • Definition und Relevanz von “Langzeitarchivierung”
    • Repositorien & Archive
    • erhaltenswerte Eigenschaften und empfohlene Formate für die Archivierung
    • Archivierungsprozesse nach OAIS-Modell
  • rechtliche und ethische Aspekte

Der SODa Basiskurs vermittelt Menschen, die in und mit wissenschaftlichen Hochschul- und Universitätssammlungen arbeiten, Objekte nachhaltig zu erschließen, digital zugänglich zu machen und forschungsorientiert zu nutzen. Er umfasst sechs Module, die unabhängig voneinander genutzt werden können.

Teilnehmerzahl: max. 35

Kontakt für Rückfragen: anna.gnyp@hu-berlin.de

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